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28.11.2020 - Bis Montag ruhiges, trockenes Hochdruckwetter mit häufigem Nebel in den Niederungen und viel Sonne im höheren Bergland. Am Dienstag kommt verbreitet der erste Schnee!

(Ausgegeben am Freitag, 27. November 2020 um 23:26 Uhr durch Martin Bohmann)

Nachfolgend nun die Wetterprognose für unsere Region in Ostbayern (Niederbayern und die Oberpfalz) im Detail:

Heute am Samstag ist es in den Niederungen und generell in tiefen und mittleren Lagen wieder sehr oft ganztags trüb durch Nebel oder Hochnebel. Nur teilweise kann sich der Nebel im Tagesverlauf auch in tiefer gelegenen Regionen auflösen, das dürfte vorallem in einigen Bayerwaldtälern in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau der Fall sein. Generell gilt heute: In tieferen Lagen gibt es wieder sehr viel Nebel/Hochnebel, welcher sich nur teilweise im Tagesverlauf auflöst. Sonne von früh bis spät gibt es einmal mehr nur auf den Hochlagen des Bayerwaldes oberhalb/abseits des Nebels ab ca. 700-800 m Höhe. Es werden im Dauernebel nur maximal -2 bis 0 Grad erreicht, dagegen wird es bei Sonne auf den Bayerwaldhochlagen 5 bis 8 Grad mild. Es weht leichter bis mäßiger Wind aus Nordost-/Ost.

Am heutigen Abend liegen die Werte gegen 19 Uhr zwischen +1 und -4 Grad. Abends ist es teils klar, teils aber auch weiterhin besonders in tiefen und mittleren Lagen neblig-trüb. Durchwegs wolkenlosen Himmel gibt es in Hochlagen des Bayerwaldes. Es bleibt weiter trocken.

In der kommenden Nacht auf Sonntag sinken die Tiefstwerte auf -2 bis -9 Grad ab mit den tiefsten Werten in windstillen höheren Tälern des Bayerwaldes. Nachts ist es anfangs noch öfters trüb durch Nebel/Hochnebel, im weiteren Verlauf klart der Himmel von Osten her jedoch mehr und mehr auf. Durchwegs neblig-trüb bleibt es dann wohl nur noch in ganz ungünstigen Lagen entlang der Donau und im Gäuboden bei Straubing. In Hochlagen des Bayerwaldes ist es durchwegs sternenklar.


Morgen am Sonntag startet der Tag zunächst am Vormittag in vielen Niederungen besonders entlang und im Umfeld der größeren Flüsse erneut mit Nebel oder Hochnebel. Im Gegensatz zu den Vortagen ist der Nebel jedoch allgemein deutlich dünner und nicht mehr so hochreichend, sodass etliche Gegenden auch bereits von Tagsbeginn an Sonne und klaren Himmel bekommen. Im Verlauf des Tages sollte sich dann der Nebel von Nordosten/Osten her verbreitet auflösen und der Sonne Platz machen. Nur noch in ganz ungünstigen Lagen entlang der Donau und dort bevorzugt im Gäuboden kann sich der Nebel teils noch länger zäh halten. Ansonsten setzt sich Morgen im Tagesveraluf häufig die Sonne durch. Sonne von früh bis spät gibt es einmal mehr in höheren Lagen des Bayerischen Waldes. Es bleibt überall trocken bei Höchstwerten von -1 bis +3 Grad. Besonders in Hochlagen des östlichen Bayerwaldes und teils im Donautal bleibt es beim leichten Dauerfrost. Es weht leichter, in Böen mäßiger Nordost-/Ostwind.

Am Montag werden die Nebelmassen wieder mehr und die Nebelgefahr steigt deutlich. Es bleibt nochmals beim ruhigen und trockenen Hochdruckwetter mit längerem zähen Nebel oder Hochnebel in tiefen und mittleren Lagen. Gebietsweise löst sich der Nebel im Tagesverlauf auf, aber überall wird es die Sonne wohl mit großer Wahrscheinlichkeit nicht schaffen. Auch Dauernebel wird dann in tieferen Lagen wieder ein Thema sein. Sehr viel Sonne von früh bis spät gibt es nur wieder in höheren Lagen der ostbayerischen Mittelgebirge. Die Höchstwerte erreichen bei Dauernebel nur -3 bis 0 Grad. Auch ansonsten werden bei Sonne maximal +3 Grad erreicht. Es weht nur leichter Wind aus überwiegend östlicher Richtung.

 



Am Dienstag ist es ganztags stark bewölkt bis bedeckt und im Tagesverlauf breiten sich auf gesamt Ostbayern von Nordwesten her Schneefälle aus. Nur in ganz tiefen Lagen entlang der Donau könnte der Schnee im Verlauf in Schneeregen übergehen. Oftmals bleibt es aber auch in den Niederungen beim nassen Schneefall. In den ostbayerischen Mittelgebirgen herrscht hochwinterliches Wetter mit Dauerfrost, Schneefall und Schneedecke. Generell wird es am Dienstag verbreitet für den ersten Schnee bis in die Täler reichen, auch die ersten Schneedecken wird es vielerorts geben. Es werden nur maximal -2 Grad im Bayerwald (600 m Höhe) und +2 Grad im Donautal und in den tiefsten Tallagen erreicht. Es weht dabei leichter südlicher/südwestlicher Wind.


 



Schnappschuss vom 27.11.2020:
Tagelang anhaltender dichter Dauernebel bei Temperaturen zwischen -2 und -4 °C haben für massive Raureifablagerungen rund um Eggerszell und Pilgramsberg im Vorderen Bayerwald geführt. Aufgrund der enormen Raureiflast brachen viele Äste und ganze Baumkronen ab, sodass es zu erheblichen Raureifschäden kam. Das Bild wurde am rund 600 m hohen Pilgramsberg an der Wallfahrtskirche St. Ursula in der Gemeinde Rattiszell aufgenommen:


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Nachfolgend noch zwei Wetterbilder, welche mir Andreas Kiefl aus Runding-Lufling (Oberer Bayerischer Wald) freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Andy war am 24.11.2020 am Hohenbogen und hat dort vom Burgstall (979 m) die wunderbaren Blicke über dem Nebelmeer festgehalten. Die nachfolgenden Fotos zeigen jeweils den Blick vom Hohenbogen (Kreis Cham) nach Süden auf das Nebelmeer und die daraus herausragenden Bergkämme des Vorderen Bayerwaldes. Ein großer Dank gilt dabei Andreas Kiefl für die Fotos!


Blick vom Hohenbogen nach Süden auf den Pröller (1049 m) und die Käsplatte (978 m). Am Nordosthang des Pröller befindet sich dabei unsere Wetterstation in St. Englmar-Hinterwies, welche seit Anfang Februar 2019 treu Tag für Tag ihren Dienst verrichtet. Die Nebelobergrenze lag bei ca. 750 m Höhe, einzelne Nebelfetzen drückte es jedoch an den Berghängen noch weiter hoch:



Hier ist ebenfalls der Blick vom Hohenbogen nach Süden auf das gigantische Nebelmeer zu sehen. Im Hintergrund ragen die Bergkämme des Vorderen Bayerwaldes zwischen Pröller und Maibrunner Höhe aus dem Nebelmeer heraus:








Der Wetterblog der Wetterstation Eggerszell:



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