12.09.2008-Unwetterartige stationäre Gewitter

Am Nachmittag des 11. Septembers 2008 konnten sich entlang einer Warmfront – welche quer über Deutschland lag- besonders über dem Bayerischen Wald schwere Gewitter bilden. Die stärksten Gewitterkomplexe lösten im Mittleren und Vorderen Bayerwald aus. Besonders stark betroffen von Starkregen und Hagelschlag waren die Landkreise Straubing-Bogen, Deggendorf und Regen. An vielen umliegenden Ortschaften gab es extreme Regensummen innerhalb kurzer Zeit, welche Erdrutsche auslösten. Die Feuerwehren waren an diesem Tag noch lange bis in die Nacht im Einsatz, wie z.B. die Stallwanger Feuerwehr.

Eggerszell wurde von dem extremen Starkregen verschont, innerhalb 2 Std. fielen aber trotzdem 27,8 mm Regen. Die Regenmengen waren regional sehr unterschiedlich, da die Gewitter stationär waren und sich an Ort und Stelle ausregneten. Auffallend war der jeweilig sehr stark rotierende Aufwind bei den einzelnen Zellen, manchmal entstanden Tornadoähnliche Strukturen unter den Gewitterwolken!


Bei Stallwang wütete das Unwetter mitunter am heftigsten, die Feuerwehren mussten aufgrund von überfluteten Kellern und Straßen ausrücken:


Gewitter mit rotierendem Aufwind bei Neukirchen (Lkr. Straubing-Bogen) :


Deutlich rotierender Aufwind des schweren Gewitters mit heftigem Platzregen:


Weltuntergangsstimmung im Vorderen Bayerischen Wald:



Wallsmouth quer über dem Vorderen Bayerwald:




Tornadoähnliche Wolkenstruktur im Vorfeld des Niederschlags: