Langfristprognose Winter 2017/18

Wenn Sie sich schon lange mal gefragt haben, wie denn der kommende Winter 2017/18 denn im Groben so wird, dann sind Sie hier genau richtig! Nachfolgend finden Sie den groben Wettertrend für die kommenden Wintermonate in unserer Region in Ostbayern.


Vorwort:

Nachfolgende Langfristvorhersage wurde auf Grundlage von mehreren Langfristwettermodellen, Entwicklung der Vegetationen in den Vorjahren/Vormonaten, statistische Witterungsregeln und aus jahrelanger meteorologischer Beobachtung und Erfahrung erstellt. Der Unsicherheitsfaktor dieser Langfristvorhersage ist allerdings beachtlich. Als Langfristwettervorhersagen bezeichnet man Prognosen, welche über 10 Tage hinausgehen. In einer Langfristprognose geht es in erster Linie darum, die allgemeine Witterungstendenz eines Monats oder gar einer Jahreszeit wiederzugeben und nicht eine konkrete Vorhersage für einen bestimmten Tag zu erstellen, wie dies bei der üblichen Wettervorhersage für die nächsten Tage der Fall ist. Es ist daher nicht möglich den genauen Ablauf der kommenden Monate für jeden Tag bzw. Woche zu prognostizieren! Kein Wettermodell der Welt ist dazu im Stande. In nachfolgender Langfristprognose erhalten Sie einen groben Wettertrend für die kommenden Monate November 2017, Dezember 2017, Januar 2018 und den Februar 2018.





Nachfolgende Grafik zeigt nach den derzeitigen Berechnungen die Entwicklung gegenüber den langjährigen Mittelwerten (Vergleichszeitraum 1961-1990). Es wurden dabei die Durchschnittswerte der Station Straubing (322 m) als Grundlage für die Berechnung genommen.

Übersicht Monate:

Aktueller Trend für den Winter 2017/18:


Rechnet man alle drei Wintermonate Dezember 2017, Januar 2018 und Februar 2018 zusammen, dann ist derzeit von einem eher zu milden Winter 2017/18 auszugehen.

(Eine detaillierte Prognose für die einzelnen Wintermonate finden Sie nachfolgend!)

Letzte Aktualisierung: 19.11.2017 / 18:30 Uhr MEZ)

(Erstellt durch Martin Bohmann; Private Wetterstation Eggerszell)


Derzeitge Prognose für den Winter 2017/18: Zu mild mit normalen bis leicht überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen







November 2017:


November 2017:
Ein auf weiten Strecken unbeständiger und trüber letzter Herbstmonat steht in Aussicht. Tiefdrucksysteme über Nordwesteuropa lenken dabei wiederholt feucht-kalte Luftmassen nach Ostbayern. In höheren Bayerwaldlagen gibt es besonders in der zweiten Monatshälfte winterliche Phasen mit einer Schneedecke. In den tiefen Lagen reicht es wohl häufig nur für ein paar nasse Flocken. Richtig durchsetzen kann sich der Winter im Flachland im November mit größerer Wahrscheinlichkeit noch nicht. Von den Temperaturen her erwarte ich einen durchschnittlichen bis sogar leicht zu kühlen November. Niederschlagstechnisch sagen die Berechnungen einen normalen bis leicht zu nassen November voraus.




Dezember 2017:


Dezember 2017:

Für den ersten Wintermonat Dezember 2017 deuten die Berechnungen auf einen insgesamt normalen bis leicht zu kalten Gesamtverlauf hin. Von den Niederschlägen her erwarte ich einen ausgeglichenen Monat mit durchschnittlichen Niederschlagsmengen. Längere winterliche Phasen wechseln sich dabei mit nass-kalten und milderen Westwindwetterlagen ab.




Januar 2018:


Januar 2018:


Im Januar 2018 ist ein zu milder Verlauf aus deutlich wahrscheinlicher zu betrachten als ein zu kalter Verlauf. Die Berechnungen gehen von einem merklich zu milden Hauptwintermonat Januar aus. Häufige Westwetterlagen lassen es zudem überdurchschnittlich oft zu Niederschlagstagen kommen. Der Winter kann sich nur im Bergland auch mal für längere Zeit durchsetzen.





Februar 2018:


Februar 2018:


Der Trend für den Februar 2018 ist noch sehr unsicher. Aktuell deutet sich temperaturtechnisch ein leicht überdurchschnittlicher letzter Wintermonat Februar an. Phasenweise schlägt der Winter immer wieder zu. Für längere Zeit kann sich der Winter allerdings wohl nur in Hochlagen des Bayerwaldes behaupten.